Was sagt man über sich selbst?

Ich bin, ein Kind der beginnenden 70er Jahre, also „forever 39“. Habe zwei fast erwachsene Kinder und zwei Katzen, einen Job, der mir im Winter viel Zeit für meine kreativen Exkursionen bietet und nicht zuletzt singe ich zusammen mit meinen fünf Verbündeten in unserer a cappella Gruppe „Landsberger Stadtmusikatzen“. Damit ist dann auch diese Katze aus dem Sack. Zuhause bin ich in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Landsberg am Lech. 

Ich brauche Kreativität, wie die Luft zum Atmen. Ob ich nun zeichne, nähe oder DIY-Projekte in Angriff nehme, ich „mache“ gern. Vielleicht bin ich auch ein bisschen besessen vom „Machen“, denn ein „Nichtstun“ macht mich manchmal richtig unruhig. Eventuell ist das pathologisch, aber darüber mache ich mir erst dann Sorgen, wenn´s nichts mehr zu tun gibt.

Das Schreiben war lange Jahre nicht meine bevorzugte Ausdrucksform – im Gegenteil. Ich war eines dieser Kinder, die in der Schule wegen der Rechtschreibung und beim Vorlesen immer Minderwertigkeitskomplexe hatte. 

Das durfte ich erst abgelegen, als ich schon weit in meinen 30ern war. Privat habe ich immer viel geschrieben. Das hilft mir, meine Gedanken zu sortieren. Beruflich musste ich immer häufiger schreiben. Das hat mir – wider Erwarten – richtig Spaß gemacht. 

Also hab ich im vergangenen Jahr meine Energien gebündelt und ein Kinderbuch gedichtet und illustriert. Natürlich wollte das kein Verlag in sein Programm aufnehmen. Also war ich mutig und habe es selbst verlegt. Mein „Kater Fritz lädt zum Tanz“ ist auf dem Buchmarkt. Das ist schon ein bisschen überwältigend.

Jetzt schreibe ich also und ich hab gelesen, dass ich jetzt ein Autor bin. Somit darf ich mich jetzt wohl so nennen.

Wenn ich jetzt schon so weit gekommen bin, dann kann ich auch anfangen, diesen Blog zu schreiben. Dazu muss man wohl etwas exhibitionistisch sein. Das bin ich aus dem tiefsten Herzen heraus wirklich nicht. Nicht auffallen war lange Jahre der Kern meiner Persönlichkeit.

Dennoch möchte ich gern Andere an meinem kreativen Leben teilhaben lassen. Was nützt es denn, wenn man etwas Schönes macht und keiner es je mitbekommt. 

Ich wünsche viel Freude mit meinen Beiträgen.

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